Boden und Grundwasser - endliche Ressourcen

Sowohl der Boden als auch das Grundwasser sind lebenswichtige Ressourcen, jedoch in ihrem Vorkommen, ihrer Qualität und Quantität begrenzt. Aufgrund dieser Begrenztheit gilt nach dem Gesetz der Schutz beider Güter, so dass eine schädliche Verunreinigung oder eine sonstige nachteilige Veränderung ihrer Eigenschaften nicht zu besorgen ist.

SCHUTZ VON BODEN UND GRUNDWASSER UND DIE FINSTERWALDER UMWELTTECHNIK
Schädliche Boden- und Grundwasserverunreinigungen können jedoch aus verschiedenen Quellen ausgehen, z.B. Altstandorte, Altablagerungen, Haldenschüttungen, Deponien, Zwischen- und Endlager, Schadensfälle etc.
Der Transport von Schadstoffen erfolgt hauptsächlich über das Porenwasser der ungesättigten Bodenzone in das Grundwasser. Der Schadstofftransport hängt ab vom vorherrschenden Druck- und Konzentrationsgradienten.
Eine sogenannte Nullemission ist gemäß den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Stofftransports nicht erreichbar. Das bedeutet, dass generell lediglich emissionsreduzierende Maßnahmen zur Verfügung stehen.


Eine KERNKOMPETENZ der Finsterwalder Umwelttechnik ist in diesem Zusammenhang die standortbezogene Beurteilung der WIRKSAMKEIT jeder Sicherungs- oder Sanierungsmaßnahme, ungeachtet ihrer Bauart, und somit der langfristigen EMISSIONSSICHERHEIT des untersuchten Standortes. Hierfür verwenden wir die von uns entwickelte Emissionsgrenzwertanalyse und zur Auswertung unsere Software DESi Variation. Damit wird das Gefährdungspotential eines Standorts in Bezug auf die Schutzgüter Boden und Grundwasser bekannt und kann von Anfang an durch Maßnahmen auf einen tolerierbaren Wert begrenzt werden.

Emissionsgrenzwertanalysen zum Schutz von Boden und Grundwasser können wir u. a. für folgende Anwendungsgebiete durchführen:
» Quantitative Nachweisführung zur Entlassung einer Deponie aus der Nachsorge
» Statuserhebung einer Verdachtsfläche oder Altlast
» Eignung eines Standortes als Zwischen- oder Endlager
» qualitätsgesicherter Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen oder industriellen Nebenprodukten, z. B. MVA-Schlacken, in
   Erdbauwerken oder zur Verfüllung von Abgrabungen oder Brüchen, etc.