Finsterwalder Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Mailinger Weg 5, 83233 Bernau 
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Planung und Errichtung einer Deponie
Deponietechnik

Nach geltendem Recht wird die Baugenehmigung einer Deponie auf Basis einer Objektplanung ausgesprochen. Ohne weitere Nachweise kann der Bau der Sicherungen erfolgen. Der Nachweis der Eignung muss im Nachhinein erbracht werden, um die Schlussabnahme (Beendigung der Nachsorge) beantragen zu können (s. Schema). Wir erstellen die hierfür erforderlichen Nachweise für Neubauten oder für die in der Nachsorge befindlichen Deponien. Wir verstehen uns als Dienstleister für den Bereich der Eignungsnachweise für Deponiesicherungen, vergleichbar mit dem Verhältnis Architekt (Objektplaner) zum Dienstleister (Tragwerksplaner). 

Die Software zur Erstellung der Nachweise ist DESi, eine Software die validiert und verifiziert ist. Sie berücksichtigt die Varianz der Variablen in der Berechnung. Als Datengrundlage reichen die Daten, die standardmäßig in der BRD von Deponien erhoben werden. Denkbare Maßnahmen zur Deponiesicherung können bezüglich Wirkungen und Kosten verglichen werden und so die wirtschaftslichste Lösung nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten gefunden werden. Eine Aussage zum Ende der Nachsorge wird bereits in der Genehmigung verankert und die Kriterien hierzu fixiert. Durch die Bemessung der Maßnahmen unter Einbeziehung der standortspezifischen Gegebenheiten und der Alterung der Sicherungsmaßnahmen ergeben sich Kostenreduzierungen gegenüber den Standardlösungen um durchschnittlich 60%, so die Erfahrung.

Planung und Errichtung einer Deponie

Eignungsnachweis auf Basis von Werten nach DepV und nach DIN-Normen

Konstruieren und Bemessen der Sicherungselemente der Deponie.

 

Die in Bearbeitung befindliche integrierte Deponieverordnung (DepV) enthält den aus fachtechnischer Sicht den von Fitec seit langen geforderten Paradigmenwechsel von der Maßnahmenorientierung hin zur Werteorientierung bei der Beurteilung der Systemwirksamkeit und Langzeitbeständigkeit aller Abdichtungssysteme. Wird dies in der beschriebenen Form umgesetzt, sollten die entsprechenden Nachweise schon zur Erreichung der Baugenehmigung vorliegen.

Fitec beurteilt das Langzeitverhalten von Deponien und Ablagerungen auf naturwissenschaftlichen Grundlagen. Es werden in der Regel Zeiträume von 150 Jahren bis 500 Jahren betrachtet. Wir planen und bemessen die Sicherungssysteme unabhängig von der Bauart auf die spezifischen Anforderungen des Standorts. Wir erarbeiten die Kriterien zur Beendigung der Nachsorge unter Berücksichtigung der DepV und der DIN und ermitteln den für die Nachsorge erforderlichen Zeitraum als Teil der Planungsaufgabe. Zusammengefasst in das folgende Leistungen:

  • Risikoanalysen der Deponieemissionen in den Grundwasserleiter für kritische Deponieinhaltstoffe zur Ermittlung des Gefährdungspotentials [Bewertung - Grafik ansehen]
  • Bemessung von Sicherungssystemen unabhängig von deren Bauart auf Einhaltung von behördlich vorgegebenen Grenzwerten mit Nachweis der Eignung für die Rahmenbedingungen des Standorts
  • Definition der zum Standort der Deponie gehörigen Kriterien zur Beendigung der Nachsorge und die erforderliche Dauer [Bauen - Grafik ansehen]
  • Kostenoptimierung der Sicherungsmaßnahmen
  • Begleitung im Genehmigungsverfahren und der Entlassung aus der Nachsorge [Optimieren - Grafik ansehen]

 

Grundlagen der Deponiesicherung (PDF)

 

[Detailinformationen: Grundlagen der Bemessung von Deponiesicherungen] PDF-Datei

 
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