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Substratmengen und Zusammensetzung
Fermentertechnik

Insbesondere beim Einsatz von Abfallstoffen in Biogasanlagen, stellt sich die Frage, ob die Zusammensetzung von Substraten geeignet ist, einen stabilen Biogasanlagenbetrieb zu gewährleisten. Erfahrungsgemäß treten immer wieder Probleme in der Prozessbiologie auf, die zu hohen Kosten und Einnahmeausfällen führen. 

Mit Hilfe des von uns und dem BIFA-Umweltinstitut Augsburg im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern entwickelten Simulationssoftware Bio Tip, können wir die zu erwartenden biochemischen Parameter in einem gegebenen Biogasprozess bis zu 180 Tage im Voraus simulieren. Es werden der Biogasertrag, der Methanertrag, die Konzentration der organischen Säuren, der pH-Wert, die Pufferkapazität und die Organismenkonzentration, sowie die Wachstumsrate ermittelt. Durch probabilistische Betrachtung kann die Empfindlichkeit des Systems gegenüber Störungen ermittelt werden.

Die Grundlagen des Programms sind validiert und die Anwendbarkeit der Simulation wurde an bestehenden Biogasanlagen verifiziert. 

Zur Durchführung einer Simulationsberechnung muss die Stoffbezeichnung (Bioabfall, Speisereste ...), sowie die Zusammensetzung der Substrate (Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Wassergehalt und Gehalt an Inertstoffen) bekannt sein.

Mit Hilfe der Simulation kann eine Auswahl von Substraten hinsichtlich Preis/Leistung zur Optimierung der Erträge aus Entsorgungs- und Energieerlösen getroffen werden.

 

Biogasertrag, Methanertrag, Organismen-Konzentration, Organische Säuren (PDF)

 

[Beurteilung der Fermenterbiologie: Substratmengen und -zusammensetzung] PDF-Datei

 

 
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